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Flowdrill Werkzeuge

Fliessbohrer sind polygon geschaffene Hartmetallwerkzeuge. Mit relativ hoher Drehzahl und Axialkraft gegen dünnwandige metallische Werkstoffe gedrückt, plastifiziert die dabei erzeugte Reibungswärme das Material, so dass der Bohrer durch das Werkstück geführt werden kann. Dabei entsteht ein Loch und mit dem hauptsächlich nach unten ausweichenden Material wird gleichzeitig eine Buchse geformt.

Die Länge dieser Buchse beträgt das 3- bis 5-fache der ursprünglichen Materialstärke.

Es gibt zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten bei Werkstücken, die in dünnwandigen Partien hochauszugsfeste Gewinde, grossflächige Lagerstellen oder tragfähige Löt- und Schweissverbindungen benötigen (Abb. 1 a-d).

Abb 1a Abb 2b Abb 1c Abb 1d






Das Verfahren wird schon lange erfolgreich eingesetzt. Zur Erzielung optimaler Ergebnisse muss der Anwender aber natürlich das Verfahren selbst sowie die verschiedenen Fliessbohrtypen und die an die Maschine zu stellenden Anforderungen kennen.

Bearbeitbare Werkstoffe

Allgemein lässt sich sagen, dass sich alle langspanenden Materialien gut zum Fliessbohren eignen. So können nahezu alle dünnwandigen schweissbaren, legierten und unlegierten Stähle, Aluminiumlegierungen, Kupfer, Bronze, Magnetwerkstoffe und Sonderlegierungen mit fliessgebohrten Durchzügen versehen werden.

Grundsätzlich lassen sich alle Materialien, die fliessgebohrt werden, auch mit FLOWTAP-Gewindeformern bearbeiten. Die Bearbeitbarkeit nimmt mit der Dehnfähigkeit des Materials zu.

Gut eignen sich:
  • Legierte und unlegierte Stähle (auch nichtrostend und säurebeständig) mit bis zu ca. 700 N/mm Zugfestigkeit.
  • Nichteisenmetalle (mit Ausnahme spröder Metalle wie CuZn40Pb2).
  • Leichtmetalle mit Si-Gehalt kleiner als 5%.
  • In Zweifelsfällen führt Flowdrill im Kundenauftrag Bearbeitbarkeitsversuche für das Gewindeformen durch.